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Sicherheitsmagazin

Lernen ist Leben

Eintrichtern von Wissen war gestern. Heute verlassen wir uns auf die Hirnforschung, wenn wir Voraussetzungen für sinnvolles Lernen schaffen

Die Verbindung von linker und rechter Gehirnhälfte, von rationaler und emotionaler Aufgabenteilung muss schon gegeben sein, wenn wir uns etwas nachhaltig merken sollen. Also: Nicht mehr Zwang, sondern Lust muss aufkommen, wenn wir ein Leben lang Freude am Wissenserwerb haben sollen. So ist heute "Coaching" zum Schlagwort geworden. Es hilft uns, die Informationsflut so aufzubereiten, dass wir häppchenweise das für uns Beste aus ihr herausnehmen können.

Viele Betriebe zeigen, wie das in der Praxis geht. SKF Steyr setzt seit Jahren auf betriebliche Gesundheitsförderung, die in eigenen Lehrwerkstätten für die Instandhaltung beginnt und mit einem spezifischen Vorschlagswesen noch lange nicht zu Ende ist. Unsere gesunde Haut verdanken wir sowohl dem Wissen darüber, was sie schädigen kann, als auch dem Wissen, welcher Arbeitshandschuh der richtige ist. Selbst beim Steirischen Schülerlotsentag wird praktisches Wissen umgesetzt, ganz zu schweigen von den hehren EU-Verkehrszielen, bei denen die Verantwortlichen nicht müde werden, immer neue Anreize für die Einhaltung von Verkehrsregeln zu erfinden.

Gerade jetzt zum Schulbeginn müssen wir feststellen, dass Lernen wesentlich früher beginnt und mit dem Schulabschluss nicht zu Ende ist. Lernen wird immer mehr zur Lifestyle-Frage. Es irrt der Mensch, so lang er lebt. Also muss er bis zu seinem Lebensende lernen. Wer sich an den Gedanken gewöhnt, dass sich (nahezu) alles weniger langsam als umso sicherer ändert, hat sich auch schon die Strategie für eine gelingende Zukunft zurecht gelegt, meint

Ihr Team vom Sicherheitsmagazin